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ElterngeldPlus und Partnerschaftsbonus

ElterngeldPlus macht es für Mütter und Väter einfacher, Elterngeldbezug und Teilzeitarbeit miteinander zu kombinieren. Nach wie vor ist auch der Bezug des bisherigen Elterngeldes (nun Basiselterngeld) möglich. Ein Teilzeitumfang von bis zu 30 Wochenstunden darf dabei nicht überschritten werden. Entsprechend können Eltern sich nun zwischen dem Bezug von Elterngeld oder von ElterngeldPlus entscheiden.

Länger Elterngeldbezug mit ElterngeldPlus

Das Bundesfamilienministerium unterstützt Familien durch ElterngeldPlus und Partnerschaftsbonus dabei, den Anforderungen von Kindererziehung und Arbeitswelt partnerschaftlich gerecht zu werden. Mit den Regelungen können Mütter und Väter länger Elterngeld beziehen, auch über den 14. Lebensmonat hinaus. ElterngeldPlus kann sich insbesondere für Eltern lohnen, die nach der Geburt des Kindes Teilzeit arbeiten möchten. Sie können ElterngeldPlus doppelt so lange erhalten. Aus einem Elterngeldmonat werden so zwei ElterngeldPlus-Monate.

Gemeinsame Teilzeitarbeit mit Partnerschaftsbonus

Teilen sich Vater und Mutter die Betreuung ihres Kindes und arbeiten parallel für vier Monate zwischen 25 und 30 Wochenstunden, erhalten sie zudem den Partnerschaftsbonus. Das bedeutet: Sie erhalten für diese vier Monate jeweils vier zusätzliche ElterngeldPlus-Beträge. Damit können beide Elternteile sich um die Kinderbetreuung kümmern und sind länger finanziell abgesichert.

Die wichtigsten Regelungen zum ElterngeldPlus

  • Das ElterngeldPlus ersetzt das wegfallende Einkommen abhängig vom Voreinkommen zu 65 bis 100 Prozent – wie das bisherige Elterngeld auch
  • Monatlich beträgt das ElterngeldPlus maximal die Hälfte des Elterngeldes, das den Eltern ohne Teilzeiteinkommen nach der Geburt zustünde.
  • Das ElterngeldPlus wird für den doppelten Zeitraum gezahlt. Das bedeutet konkret, dass ein Elterngeldmonat dann zwei ElterngeldPlus-Monaten entspricht
  • Das Elterngeld Plus kann über den 14. Lebensmonat des Kindes bezogen werden.