Inhalt

Umgang mit Geld erlernen

Ein Mädchen stapelt Münzen. Bildquelle: istock Kinder müssen den Umgang mit Geld erst lernen. Bildquelle: istock Vergrößerte Ansicht des Bildes öffnet in externem Fenster

Das Erlernen eines verantwortungsbewussten Umgangs mit Geld ist ein wichtiger Bestandteil der Entwicklung von jungen Menschen. Damit Eltern und Erziehende ihre Kinder vor möglichen Kostenfallen schützen können, unterstützt sie der Kompass Erziehung mit praxisnahen Ratschlägen.

Kleidung, Ausgehen, Handy und Unterhaltungsmedien – dafür geben Jugendliche in Deutschland am liebsten Geld aus. Die meisten von ihnen können finanzielle Prioritäten richtig setzen. Doch bereits zehn Prozent der 20- bis 24-Jährigen sind mit einem negativen Eintrag bei der Kreditschutzgemeinschaft Schufa vermerkt. Experten empfehlen deshalb, den Umgang mit Geld früh zu üben - möglichst schon vor dem ersten Schultag.

Früh übt sich: Das Taschengeld

Einen rechtlichen Anspruch auf Taschengeld gibt es zwar nicht, aber es eignet sich hervorragend, um den Umgang mit Geld zu üben. Das Kind lernt durch das Taschengeld, sich sein Geld einzuteilen und anzusparen, um sich eigene Wünsche erfüllen zu können. Die Eltern sollten ihrem Kind beim Umgang mit Geld mit Rat und Tat bereitstehen.

Die Höhe des Taschengeldes hängt davon ab, über welches Einkommen die Eltern verfügen, wie groß die Familie ist und welche Ausgaben die Kinder und Jugendlichen davon finanzieren sollen. Das Taschengeld sollte altersgemäß gestaffelt sein. Zu diesen Staffelungen geben die Jugendämter Empfehlungen zur adäquaten Höhe des Taschengeldes ab.

Handy ohne Risiko – Ratgeber für Eltern

Handys gehören mittlerweile zum Alltag von Kindern und Jugendlichen. 95 Prozent der 12- bis 19-Jährigen haben ein eigenes Mobiltelefon. In der Gruppe der 9- bis 13-Jährigen sind es 40 Prozent.
Über die Kosten und Gefahren sollten Eltern ihre Kinder schon bei der Anschaffung aufklären. Darüber hinaus gibt es spezielle Kinder- und Teentarife, die helfen, die Rechnung überschaubar zu halten.

Surfen ohne Risiko - Ein praktischer Leitfaden

Hinter den Downloads von Handyklingeltönen, Musiktiteln, Onlinespielen oder Abonnements können sich Kostenfallen verbergen. Eltern sollten mit ihren Kindern über diese Risiken sprechen und sie bei der Mediennutzung beraten. Damit können die Eltern auch das Risiko von unseriösen Kontaktanfragen und Cyber-Mobbing minimieren. Feste Regeln helfen beim Umgang mit dem Internet, zum Beispiel wie lange und auf welchen Seiten die Kinder im Netz surfen dürfen.

Über den "Kompass Erziehung"

Der "Kompass Erziehung" richtet sich an alle, die bei der Erziehung von Kindern Orientierung suchen, fachlich fundierte Tipps und Hinweise benötigen oder sich einfach rund um das Thema Erziehung informieren wollen. Von Werteerziehung über Sprechen lernen bis hin zur Pubertät und dem Auszug der Kinder aus dem Elternhaus werden wichtige Erziehungsthemen behandelt.