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Adoption: Freigabe eines Kindes zur Adoption

Es gibt ganz verschiedene Gründe, warum sich Eltern beziehungsweise Elternteile dazu entscheiden, ihr Kind zur Adoption freizugeben.  Für Kinder, die nicht bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen können, stellt die Adoption  häufig die beste Lösung dar, um dem Interesse nach einen Aufwachsen in einer Familie gerecht zu werden.

Einwilligung acht Wochen nach Geburt

Das Kind kann entweder direkt nach der Geburt oder zu einem späteren Zeitpunkt in eine Adoptivfamilie vermittelt werden. Die Einwilligung in die Adoption kann jedoch frühestens acht Wochen nach der Geburt des Kindes erfolgen.

Adoptionsvermittlungsstellen helfen weiter

Wenn sich Mütter oder Eltern mit dem Gedanken befassen, ihr Kind zur Adoption freizugeben, können sie sich deutschlandweit an jede Adoptionsvermittlungsstelle eines Jugendamts oder eines freien Trägers wenden. Sie erhalten dort ausführliche Informationen und werden umfassend, vertraulich und, wenn sie wünschen, auch in anonymer Form beraten.

Freigabe sollte gut durchdacht sein

Die Adoptionsvermittlungsstellen zeigen darüber hinaus  Hilfen auf, die ein Leben mit dem Kind eventuell doch ermöglichen könnten.

Die weit reichende Entscheidung einer Adoption sollte niemals unter Zeitdruck getroffen werden. Es ist daher sinnvoll, möglichst frühzeitig mit einer Adoptionsvermittlungsstelle Kontakt aufzunehmen.