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Wohnen: Wohnen im Alter

Der Wunsch, so lange wie möglich in der vertrauten Wohnung zu leben, ist gerade bei älteren Menschen sehr ausgeprägt. Dies ist verständlich, denn mit zunehmendem Alter und abnehmender Mobilität werden Wohnung und Wohnumfeld immer mehr zum Lebensmittelpunkt.

Stolpersteine in der eigenen Wohnung

In vielen Fällen wird aber gerade die vertraute Wohnung im wahrsten Sinne des Wortes zum Stolperstein. Türschwellen bilden bis dahin nicht gekannte Hindernisse, Bäder sind ungünstig aufgeteilt, Einrichtungsgegenstände entsprechen nicht den besonderen Anforderungen, die das Alter stellt.

Kleine Veränderungen, große Wirkung

Dabei lassen sich schon mit geringem Aufwand große Effekte erzielen. Kostspielige Umbauten oder komplette Veränderungen des Grundrisses sind meist gar nicht notwendig. In vielen Fällen reicht es nämlich aus, gezielte Veränderungen vorzunehmen.

Die Beseitigung von Stolperfallen in allen Räumen der Wohnung, eine gute Beleuchtung, Haltegriffe und höher eingebaute Küchengeräte wirken oftmals Wunder; zahlreiche Hilfsmittel - angefangen vom rutschfesten Teller bis hin zum Strumpfanzieher - ergänzen als stumme Helfer die Verbesserungen in der Wohnung selbst.

Wohnberatungsstellen geben Tipps

Neben kommunalen Behörden, Wohlfahrtsverbänden und Wohnungsbauunternehmen gibt es in Deutschland rund 200 Wohnberatungsstellen, die von der Idee bis zur Finanzierung zu allen Themen rund um das altersgerechte Wohnen Unterstützung anbieten.