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Mutter-Vater-Kind-Kuren für Alleinerziehende

Wenn eine Mutter oder ein Vater die ganze Verantwortung für ihre Familie alleine trägt, leidet er oder sie besonders häufig unter starken körperlichen und psychischen Belastungen. Diese können sich auf Dauer auch auf den Gesundheitszustand auswirken.

Alleinerziehende haben Anspruch auf eine Kur

Mütter und Väter, bei denen im Zusammenhang mit besonderen familiären Belastungen bestimmte Gesundheitsrisiken oder bereits bestehende Krankheiten vorliegen, haben einen gesetzlichen Anspruch auf stationäre Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen.

Die so genannten Mütter- beziehungsweise Mutter-Vater-Kind-Kuren sind Pflichtleistungen der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Erholungsleistung dauert in der Regel drei Wochen. Interessierte können die Kur bei ihrer Krankenkasse beantragen.

Eigenanteil kann übernommen werden

Allein erziehende Mütter und Väter, die nicht zur Kur fahren können, weil ihnen das nötige Geld für den gesetzlichen Eigenanteil fehlt, können durch Spendenmittel des Deutschen Müttergenesungswerks unterstützt werden.

Beratungsstellen helfen weiter

Bei der Vermittlung der Spendengelder spielen die Beratungsstellen der Wohlfahrtsverbände eine wichtige Rolle. Sie helfen auch bei der Antragsstellung und bei der Wahl einer geeigneten Klinik.

Die nächst gelegene Beratungsstelle finden Alleinerziehende auf der Internetseite des Deutschen Müttergenesungswerks. Dort gibt es auch nähere Informationen zu den Schwerpunktmaßnahmen für allein erziehende Mütter und Väter.