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Alleinerziehend

Eine Mutter hilft ihrer Tochter beim Anziehen der Schuhe Vergrößerte Ansicht des Bildes öffnet in externem Fenster

In Deutschland gibt es immer mehr Alleinerziehende: Beinahe jede fünfte Familie besteht aus einem alleinerziehenden Elternteil. Diese Mütter und Väter stehen im Alltag vor besonderen Herausforderungen. Aber allein zu erziehen, heißt nicht, auch mit allen Problemen allein zu sein. Es gibt zusätzliche Hilfsangebote, die Alleinerziehende besonders unterstützen sollen.

Klare Regeln sind wichtig

Wenn ein Elternteil nicht mehr dauerhaft in der Familie lebt, bedeutet dies eine große Veränderung für den Partner -  und die ganze Familie. Vor allem Kinder sollen vor zu schweren Einschnitten geschützt werden. Dafür wurden klare Regelungen getroffen. 

Ist der alleinerziehende Elternteil berufstätig, muss der Alltag mit Kind und Beruf besonders gut geregelt sein. Dafür ist es hilfreich, sich einen Überblick über Möglichkeiten und Alternativen der Kinderbetreuung zu verschaffen. Und es ist wichtig, ein verständnisvolles Arbeitsumfeld zu haben.

Staatliche Unterstützung

Alleinerziehende stehen vor besonderen Anforderungen, Kindererziehung, Organisation des Alltags und Erwerbstätigkeit miteinander zu verbinden. Um sie darin zu unterstützen, wurden staatliche Leistungen wie das Elterngeld, der Unterhaltsvorschuss oder steuerliche Regelungen entsprechend ausgestaltet. Ebenso sind zusätzliche Regelungen und Hilfen bei Ausbildung, Studium oder beruflichem Wiedereinstieg für Alleinerziehende besonders von Bedeutung.

Tauchen im Familienleben dauerhaft Probleme oder Krisen auf, haben Mütter und Väter die Möglichkeit, spezielle Hilfs- und Beratungsangebote in Anspruch zu nehmen, die entlasten, unterstützen und ermutigen sollen.