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Wohnen: Arbeitnehmer-Sparzulage

Bausparerinnen und Bausparer, deren Arbeitgeber für sie vermögenswirksame Leistungen in eine vom Staat geförderte Anlageform überweist, können eine Arbeitnehmer-Sparzulage erhalten.

Eine Geldleistung des Arbeitgebers

Vermögenswirksame Leistungen sind Geldleistungen durch den Arbeitgeber, die zum Beispiel in Betriebsvereinbarungen oder im Arbeitsvertrag geregelt sind.

Die Arbeitnehmer-Sparzulage erhalten jedoch nur diejenigen, deren zu versteuerndes Einkommen jährlich 40.000 Euro bei Ehepaaren und 20.000 Euro bei Alleinstehenden nicht übersteigt.

Unterschiedliche Anlageformen

Prämienbegünstigt sind Bausparverträge, Aufwendungen zur Entschuldung von Wohneigentum und Beteiligungen am Produktivkapital wie Aktien, Aktienfonds oder Mitarbeiterbeteiligungen.

Die Sparzulage beträgt bis zu 9 Prozent für vermögenswirksame Leistungen bis zu 470 Euro, welche in Bausparverträgen angelegt oder zur Entschuldung von Wohneigentum verwendet werden.

Zusätzlich gibt es 20 Prozent Sparzulage auf bis zu 400 Euro vermögenswirksame Leistungen, mit denen Beteiligungen erworben werden. Beide Leistungen können miteinander kombiniert werden.

Bis zu 115 Euro jährlich

Insgesamt werden also vermögenswirksame Leistungen bis zu 870 Euro jährlich mit Sparzulage begünstigt. Die maximale Sparzulage beträgt 115 Euro für westdeutsche und 131 Euro für ostdeutsche Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer.

Die Arbeitnehmer-Sparzulage muss jährlich mit der Einkommenssteuererklärung beantragt werden. Das Finanzamt setzt die Sparzulage fest und zahlt sie nach Ablauf der Sperrfrist aus.