Direktlink:
Inhalt; Accesskey: 2 | Hauptnavigation; Accesskey: 3 | Servicenavigation; Accesskey: 4

Leihomas und Leihopas

Die "Leihoma" oder "Patenoma" ist eine der häufigsten Form der aktiven Kinderpatenschaft. Vielerorts entstehen immer mehr Projektmodelle, die die Kommunikation zwischen "Alt und Jung" fördern. So gibt es in Deutschland rund 70 Lokalorganisationen, die Leihomas und auch Leihopas vermitteln.

Die Leihomas bzw. Leihopas sollen keine kostenlose Alternative zur Kinderbetreuung oder zum Babysitter sein. Sie sind ehrenamtliche Paten, die für festgelegte Zeiten und Perioden die Verantwortung für ein Kind übernehmen, mit diesem die Freizeit gestalten oder Hausaufgaben machen. Die betreuten Kinder sind meistens zwischen drei und 14 Jahre alt.

In Deutschland nimmt die Zahl der Patenschaftsvermittlungen zwischen den Generationen immer weiter zu, und immer mehr Eltern und Kinder suchen Großelternpaten, da die eigenen Großeltern entfernt wohnen oder nicht vorhanden sind.

Eine große Datenbank von Lokalorganisationen mit Patenschaftsprojekten befindet sich auf der Homepage des Europäischen Netzwerks für Kinder- und Jugendpatenschaftsorganisationen (ENCYMO). Dort sind Regionen übergreifende und lokale Projekte sowie Anlaufstellen aufgelistet und können kontaktiert werden.

Befindet sich in der Nähe des Wohnortes keine Lokalorganisation, können ebenso das nächstgelegene Lokale Bündnis für Familie, Seniorenbüros, Wohlfahrtsverbände oder Mütterzentren sowie Kindertagesstätten Informationen bieten oder Vermittler zwischen den Paten und Patenkindern sein.