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Gesundheitsvorsorge: Vorsorge im Kindes- und Teenageralter

Vorsorgeuntersuchungen sind bei Kindern vor allem wichtig, um Entwicklungsstörungen und Krankheiten frühzeitig zu erkennen. Kinder haben bis zum vollendeten fünften Lebensjahr Anspruch auf insgesamt neun Untersuchungen.

Für die sogenannten U1 bis U9 Untersuchungen erhalten die Eltern nach der Geburt ein Untersuchungsheft, in dem die Ergebnisse dokumentiert werden.

Frühzeitiges Erkennen von Verhaltensstörungen

Um die Lücke zwischen der U7 kurz vor dem zweiten Geburtstag und der U8 im Alter von vier Jahren zu schließen, bieten Kinder- und Jugendärzte auch eine U7a mit drei Jahren an, die von allen gesetzlichen Krankenkassen erstattet wird. Sie soll dazu beitragen, dass zum Beispiel Sozialisations- und Verhaltensstörungen, Über- oder Untergewicht oder Sprachentwicklungsstörungen frühzeitig erkannt und rechtzeitig behandelt werden können.

Jugendgesundheitsuntersuchung

Bei Jugendlichen sollte zwischen dem vollendeten zwölften und 15. Lebensjahr eine Vorsorgeuntersuchung J1 in Anspruch genommen werden. Diese umfasst neben der allgemeinen körperlichen Untersuchung auch das Überprüfen von Gewicht, Größe, Impfstatus, Blut und Urin. Außerdem können altersbedingte Probleme, die durch die Veränderungen mit der Pubertät entstehen besprochen und geklärt werden.

Zahnvorsorge

Kinder und Jugendliche haben zudem Anspruch auf Zahnvorsorgeuntersuchungen. Diese sind als Vorbeugemaßnahme insbesondere gegen Karies wichtig. Die Kosten für die Vorsorgeuntersuchungen werden bei gesetzlich und privat Krankenversicherten von den Krankenkassen, bei nicht Krankenversicherten vom Sozialamt übernommen.