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Zuwanderung: Unionsbürgerinnen und Unionsbürger

Unionsbürgerinnen und Unionsbürger sowie deren Angehörige besitzen ein Recht auf Freizügigkeit innerhalb der EU. Sie dürfen sich in der Europäischen Union grundsätzlich frei bewegen und in jeden anderen Mitgliedsstaat einreisen.

Freizügigkeit bei Erwerbstätigen

EU-Bürgerinnen und -Bürger benötigen keine Aufenthaltserlaubnis und haben uneingeschränkten Zugang zum Arbeitsmarkt.

Freizügigkeit bei Nichterwerbstätigen

Etwas andere Bestimmungen gelten für nichterwerbstätige Unionsbürgerinnen und Unionsbürger. Sie sind nur dann freizügigkeitsberechtigt, wenn sie nachweisen können, dass sie

einen ausreichenden Krankenversicherungsschutz haben

und während der gesamten Aufenthaltsdauer über genügend eigene Mittel zur Grundsicherung für sich und ihre Angehörigen verfügen.

Freizügigkeit bei Angehörigen aus EU-Staaten

Familienangehörige von Unionsbürgern müssen, wenn sie nicht selbst erwerbstätig sind, einen Freizügigkeitsberechtigten begleiten oder ihm nachziehen, um selbst einen Anspruch auf Freizügigkeit zu haben. Zur Einreise reicht in der Regel ein gültiger Personalausweis oder Pass.

Freizügigkeit bei Angehörigen aus Drittstaaten

Familienangehörige von Unionsbürgern, die Drittstaatsangehörige sind, genießen im Falle des Familiennachzugs ebenfalls das Recht auf Freizügigkeit nach EU-Recht. Sie können sich um eine sogenannte "Aufenthaltskarte" bei der entsprechenden Ausländerbehörde bemühen. Sie ist allerdings nicht zwingend erforderlich.