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Hilfe und Beratung in Finanzangelegenheiten

Der richtige Umgang mit Geld und Konsum, der Vergleich verschiedener Angebote und Informationen über Kredite, Versicherungen oder auch Waren des täglichen Bedarfs helfen, die Familienfinanzen im Blick zu behalten und mit den vorhandenen Mitteln gut auszukommen.

Hilfe bei finanziellen Notlagen

Sollte es in der Familie zu finanziellen Schieflagen kommen, ist rasches Handeln sinnvoll. Wer rechtzeitig Hilfe in Anspruch nimmt, findet schneller einen Weg aus der Krise. Schuldnerberatungsstellen sind die erste Adresse. Dort wird sachkundig Bilanz gezogen und es werden Wege aufgezeigt, die aus der Schuldenfalle führen. Ziel sollte es sein, Einnahmen und Ausgaben wieder ins Lot zu bringen und dort, wo Schulden aufgelaufen sind, möglichst schnell außergerichtliche Einigungen mit den Gläubigern zu erzielen.

Hilfe bei drohender Wohnungslosigkeit

Wer die Miete nicht mehr aufbringen kann, muss nicht zwangsläufig seine Wohnung verlieren. Über staatliche Unterstützungsleistungen wie die Sozialhilfe oder das Arbeitslosengeld II (Grundsicherung für Arbeitssuchende) können Mietschulden unter bestimmten Voraussetzungen übernommen werden.

Ansprechpartner sind für Leistungsbezieher nach dem Sozialgesetzbuch II die Jobcenter und für alle anderen Personen die Sozialämter. Auch hier gilt: Je früher um Hilfe nachgesucht wird, desto größer ist die Chance auf Erfolg.

Beratung und Information zu Verbraucherfragen

Wer sich über ein verantwortungsbewusstes Konsumverhalten informieren und Tipps für den Umgang mit Waren und Dienstleistungen erhalten möchte, kann sich an die Verbraucherzentralen wenden. Diese beraten über Kredite, Waren, Dienstleistungen und Reklamationen, geben Verbraucherinformationen und -empfehlungen und leisten mitunter sogar Finanz- und Rechtsberatung. Eine zentrale Verbraucherzentrale gibt es in jedem Bundesland.