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Hilfe und Beratung für Eltern von Mehrlingen

Werdende Eltern, die Mehrlinge erwarten und Eltern mit Mehrlingen können sich bei einer regionalen Beratungsstelle der Wohlfahrtsverbände im Bereich "Ehe, Familien- und Lebensberatung" umfassend über Hilfe- und Unterstützungsmöglichkeiten informieren. Adressen von Beratungsstellen in der näheren Umgebung der Familie können über die Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Jugend- und Eheberatung e.V. (DAJEB) erfragt werden. Ferner gibt es eine Vielzahl an Selbsthilfeinitiativen vor Ort und im Netz, an die sich betroffene Eltern wenden können.

Mobile und ambulante Frühförderung

Mehrlinge, die als Frühchen auf die Welt kommen, könnten eine sogenannte Frühförderung brauchen. Diese werden von interdisziplinären Frühförderstellen und sozialpädiatrischen Zentren in Form von pädagogischen und therapeutischen Maßnahmen erbracht. Nach dem § 30 SGB IX können von Behinderung bedrohte Kinder in den ersten Lebensjahren Frühförderung als Komplexleistung in Anspruch nehmen. Familien mit Mehrlingen sollten sich weiterhin beim örtlich zuständigen Jugendamt über mögliche Hilfen nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) erkundigen. Ein mögliches Hilfeangebot nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz besteht in der Tagespflege gemäß § 23 SGB VIII.

Haushaltshilfe

Gemäß § 38 SGB V können gesetzlich Krankenversicherte bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen eine Haushaltshilfe erhalten.

Mütter/Väter-Kind-Kuren

Gemäß § 24 SGB V können Mütter und Väter medizinische Vorsorgeleistungen in einer Einrichtung des Müttergenesungswerks oder einer gleichartigen Einrichtung in Anspruch nehmen. Die Leistungen können in einer Mutter-Kind-Kur, Vater-Kind-Kur oder einer alleinigen Kur der Mutter bestehen.