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Kinderbetreuung: Betrieblich unterstützte Einrichtungen

An immer mehr Standorten in Deutschland tragen Betriebe dazu bei, Lücken in der Kinderbetreuung zu schließen.

Vorteile für Betriebe

Die Firmen leisten damit einen wichtigen Beitrag für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ihrer Beschäftigten. Und sie profitieren selbst von motivierten Mitarbeitern, weniger Fehlzeiten und einer hohen Attraktivität des Unternehmens für neu anzuwerbende Fachkräfte.

Betrieblich unterstützte Einrichtungen kommen den Bedürfnissen der Beschäftigten flexibel entgegen, zum Beispiel durch Öffnungszeiten, die sich an den Arbeitszeiten orientieren.

Unterschiedliche Möglichkeiten

Es gibt viele Wege, wie die Kinderbetreuung in Betrieben organisiert sein kann. Manche kooperieren mit bestehenden Betreuungseinrichtungen, beauftragen externe Dienstleister oder haben betriebseigene Tageseinrichtungen.

Eltern einbinden

Für berufstätige Eltern lohnt es sich, gemeinsam mit dem eigenen Betrieb nach neuen Möglichkeiten der Kinderbetreuung zu suchen.

Besonders erfolgreich sind Kinderbetreuungen in Betrieben, wenn sie auf Initiative engagierter Eltern beruhen. Je nachdem wie sehr sich die Eltern in die Betreuung einbringen, kann es sinnvoll sein, für die Initiative einen gemeinnützigen Verein zu gründen.

Betreuung wird staatlich gefördert

In vielen Bundesländern werden Betriebe zudem mit kommunalen oder Landesmitteln öffentlich gefördert, wenn sie Kinderbetreuung ermöglichen oder unterstützen. Nähere Auskünfte erteilen die örtlich zuständigen Jugendämter.